Das genaue Datum der Errichtung der Brücke ist nicht bekannt, da in den Legenden und Überlieferungen der Chronisten häufig widersprüchliche Informationen angegeben sind. Sie wurde zwischen 1281 und 1390 anstelle einer früheren Holzbrücke erbaut. Von der Brücke aus kann man einen Teil der ehemaligen Wehrmauern der Stadt betrachten.

Die Brücke ist ca. 53 Meter lang und 6 Meter breit. Entlang beider Seiten der Brücke verlaufen massive Balustraden, die von steinernen Bänken bedeckt sind. Über die Jahrhunderte hinweg wurde die Brücke aufgrund häufiger Zerstörungen mehrfach verstärkt und wiederaufgebaut. Sie besaß außerdem zwei Tore. Das Haupttor diente als Bastei und stellte eine Gesamtheit mit den Wehrmauern dar. Das untere Brückentor erfüllte keinerlei Verteidigungsfunktionen, sondern war eher ein Stadttor, das nachts geschlossen war. Beide Tore wurden letztendlich bei der Entfernung der städtischen Befestigungsanlagen abgerissen.

Das genaue Datum der Errichtung der Brücke ist nicht bekannt, da in den Legenden und Überlieferungen der Chronisten häufig widersprüchliche Informationen angegeben sind. Sie wurde zwischen 1281 und 1390 anstelle einer früheren Holzbrücke erbaut. Die St.-Johannes- Brücke befindet sich am nordöstlichen Abschnitt der ehemaligen Wehrmauern und ist ca. 52,5 Meter lang und 5,70 Meter breit. Entlang beider Seiten der Brücke verlaufen massive Balustraden, die von steinernen Bänken bedeckt sind. Über die Jahrhunderte hinweg wurde die Brücke aufgrund häufiger Zerstörungen mehrfach verstärkt und wiederaufgebaut. Sie besaß außerdem zwei Tore. Das Haupttor diente als Bastei und stellte die Gesamtheit mit den Wehrmauern dar. Das untere Brückentor, das 1543 von Jakub Adler umgebaut wurde, erfüllte keinerlei Verteidigungsfunktionen, sondern war eher ein Stadttor, das nachts geschlossen war. Beide Tore wurden letztendlich 1870 bei der Entfernung der städtischen Befestigungsanlagen abgerissen.

Die gotische Brücke wurde aus Stein, teilweise Quadern, sowie aus barockem Ziegelstein erbaut. Der Mörtel für den Bau der Brücke war ein kalkhaltiges Bindemittel mit einem Zusatz aus Hühnereiweiß, das aus allen Dörfern in der Umgebung eingesammelt wurde. Über dieses Ereignis berichtet der Chroniker Georg Promnitz im 17. Jahrhundert: „1286 mussten alle zu Kłodzko gehörigen Dörfer Eier abliefern. Zwei städtische Soldaten sammelten das Eiweiß ein und häuften auch das Eigelb an, das später für einen Heller pro Löffel verkauft wurde. Das Eiweiß wurde als Bindemittel für den Bau der Brücke verwendet.”

Die sechs Votivfiguren, die die Brücke schmücken, begeistern die Besucher der Stadt. Die Einwohner von Kłodzko sowie der einheimische Adel hatten die Figuren gestiftet. Die von lokalen Bildhauern hergestellten Statuen zeugen von den Änderungen, denen die europäische Kultur unterlegen war, sowie von der Bewegung der Gegenreformation, die damals in der katholischen Kirche entstand. Die erste auf der Balustrade der Brücke aufgestellte Figur war die Pietà. Sie war der Beginn der bildhauerischen barocken Dekoration der Brücke.


In ihrer langen Geschichte hielt die Brücke zahlreichen Überschwemmungen stand und überstand auch die größte Flut im Jahr 1997. Noch bis heute ist an der Brücke eine feuchte Spur, die den Höchststand des Wasserspiegels anzeigt, zu sehen. Trotz alledem begeistert dieses ungewöhnliche, barocke Denkmal bis heute durch seine unverminderte Schönheit. Die Brücke ist eines der schönsten und wertvollsten Denkmäler von Kłodzko.