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Stadtgeschichte

Kłodzko ist die größte Stadt des Glatzer Landes, Zentrum einer Tourismus- und Urlaubsregion.  Die Stadt verdankt ihre Attraktivität der zentralen Lage im Herzen des Glatzer Kessels, der faszinierenden Geschichte, zahlreichen Sehenswürdigkeiten, und des  interessanten und reichen Kulturangebots. In der näheren Umgebung der Stadt befinden sich Natur- und Erholungsgebiete mit anerkannten Heil- und Kurorten und bekannte Wintersportzentren.

Durch die Jahrtausende wurde Kłodzko von Premysliden, Luxemburgern, schlesischen Piasten, Habsburgern und Hohenzollern regiert. Die Stadt gehörte zu Böhmen, Deutschland und Polen. Erstmalig wurde Kłodzko Ende des 10. Jahrhunderts erwähnt. Aus den Chroniken von Kosmas kann entnommen werden, dass die Glatzer Burg auf dem Festungsberg, auch Schlossberg genannt, schon im Jahre 981 existierte. Im 10. Jahrhundert befand sich auf dem heutigen Stadtgebiet die böhmische Wehrburg, die an der Bernsteinstraße von Südeuropa zur Ostsee lag.

Die am Fuße einer Burg angelegte Siedlung entwickelte sich in eine Stadt. Im 11. und 12. Jh. war die Burg der Mittelpunkt zahlreicher Konflikte zwischen Böhmen und Polen. Der Friedensvertrag, nach dem Kłodzko für lange Jahre in böhmischen Besitz überging, wurde im Jahre 1137 unterzeichnet. Das Glatzer Land wurde mehrmals verkauft, in Versatz und zu Lehen gegeben. Das Gebiet war dann als separater Administrationsteil, nicht eng mit den Böhmen verbunden. Die Verleihung der Stadtrechte erfolgte in den Jahren 1253-1278, das Dokument existiert leider nicht mehr. Der herrschende böhmische König Premysl Ottokar II hat der Stadt den Wappen verliehen – den Löwen mit geteilten Schwanz und der Krone auf dem Kopf. Schon im 13. Jh. , dann im 14. Jh. kommen deutschen Ansiedler nach Kłodzko, welche die Nationalität der Bewohner der Stadt umgestalten haben.

Im Mittelalter entwickelte sich die Stadt dank zahlreichen Privilegien, die den Kaufleuten und Handwerkern verliehen wurden, sehr dynamisch. Zu dieser Zeit war Kłodzko Handels- und Handwerkerzentrum. Ende des 12. Jhs. kommen die Johanniter nach Kłodzko. Sie haben die erste Schule im Glatzer Land gegründet und die seelsorgerische Tätigkeit begonnen.  In der Mitte des 13. Jhs. haben die Franziskaner auf der Sandinsel die Kirche und das Kloster gebaut. Im Jahre 1350 brachte Ernst von Pardubitz die Regularkanoniker nach Kłodzko. Ihnen wurden die Kirche und das Kloster unter dem Schlossberg gestiftet und die Stadt war zu dieser Zeit wichtiges Kulturzentrum in der Region.

Die rasante Entwicklung der Stadt wurde aber immer wieder durch Kriege, so die Hussitenkriege im 15. Jahrhundert, Kriege um die böhmische Krone in der 2. Hälfte des 15. Jhs. , den 30- jährigen Krieg (die erste Hälfte des 17. Jhs.) und schlesische Kriege (18 Jh.) zum Stillstand gebracht. Diese hatten eine Verarmung und einen starken Rückgang der Einwohnerzahlen zur Folge, der durch die vielen Brände, Epidemien und gefährliche Hochwasser der über ihre Ufer tretenden Neiße noch verstärkt wurde.

Der von den böhmischen Ständen gewählte König Georg von Podiebrad erhob 1459 das Glatzer Land zur Grafschaft.

Ab Mitte des 16. Jahrhunderts ging Kłodzko zusammen mit dem umliegenden Land in den Besitz der habsburgischen Krone über. Es änderte sich auch das Religionsleben – im Glatzer Land breitete sich die Reformation aus. Ende des 16. Jhs. gehörte die Mehrheit der Einwohner zu den Lutheranern. Das war eine günstige Zeit in der Entwicklung der Stadt. Die Stadt wurde umgebaut – das Rathaus, die Wohnhäuser, die Stadtmauer. In der Stadt entwickelten sich die Tuchherstellung, der Handel, das Schmiedehandwerk und das Brauereiwesen. Der 30-jährige Krieg (1618-1648) brachte der Stadt einen wirtschaftlichen Tiefstand.

Im Laufe der Reformation kamen die Jesuiten nach Kłodzko. Sie bauten das Kolleg (heute Kloster und Lyzeum), das Konvikt (heute Museum des Glatzer Landes). Es wurde auch die Maria Himmelfahrtkirche im Barockstill umgebaut. Viele weltliche Bauten wurden modernisiert. Es entstanden neue Heiligenfiguren auf den Brücken, Plätzen und Straßen.

Nach den schlesischen Kriegen befand sich Kłodzko innerhalb der preußischen Grenzen. Der preußische Staat verwandelte Kłodzko im Laufe der Jahre in eine Festung. Im Jahre 1807, im Laufe der napoleonischen Kriege, belagerten die Franzosen die Stadt. Trotz der Kapitulation blieb die Stadt nach dem preußisch-französischen Waffenstillstand bei Preußen. Mit der Ausrufung des deutschen Kaiserreichs 1871 gehörte Preußen und damit Kłodzko zu Deutschland.

In der 2. Hälfte des 19. Jhs. verlor die Festung ihren Militärcharakter und der Stadt begann ihren wirtschaftlichen Wideraufstieg. In den Jahren 1880-1911 wurden die Stadttore und die Stadtmauer niedergelegt. Es entstanden neue Vorstädte, das Elektrizitätswerk und viele neue Bauten, wie das Postamt, das Gericht, und die Bank. Mit dem Bau der Eisenbahnlinien entwickelt sich Industrie und der Tourismus.
In beiden Weltkriegen blieb Kłodzko von Zerstörungen verschont. Seit dem Jahr 1945 gehört die Stadt zu Polen.

In Kłodzko gibt es viele beeindruckende Architekturdenkmäler. Eine der größten Attraktionen in Glatz ist die Festung, die sich auf der Spitze des Schlosshügels, auf der westlichen Seite der Glatzer Neiße befindet. Zu den herausgehobenen Bauwerken von Kłodzko gehören die gotische St.-Johannes-Brücke mit der Statuengruppe von Heiligen aus dem 14. Jh., die Maria Himmelfahrtkirche. In der Altstadt befinden sich die Wohnhäuser, die Mariensäule aus dem 1680 Jahr, der Barockspringbrunnen aus dem 17./18. Jh. und das Rathaus, das nach der Brand in der 2. Hälfte des 19. Jhs. neu gebaut wurde, und viele anheimelnde, malerische Gassen.

Ein Gang durch den unterirdischen Besichtigungspfad hinterlässt bei den Besuchern einen bleibenden Eindruck.  Die unterirdischen Gänge sind circa 600 Meter lang. Die unterirdischen Gänge sind das Relikt eines im Mittelalter angelegten Tunnelsystems, das unter der Stadt zu Verteidigungs- und Lagerzwecken gegraben wurde. Als Labyrinth von Tunneln, Zellen und Korridoren birgt die unterirdische Stadt unzählige Geheimnisse. In den Kriegszeiten waren die unterirdischen Korridore ein wichtiger Zufluchtsort für die Bewohner der Stadt. Wegen mangelnder Absicherung der Gänge und ungereinigter Wasserkanäle bestand in der Altstadt in den 50er Jahren des 20.Jhs. Einsturzgefahr. Zahlreiche Fundamente sackten ab und Wände bekamen Risse; die unterirdischen Gänge wurden zur Gefahr für Bewohner und Stadt. Zur Rettung der einsturzgefährdeten Altstadt beschäftigte man Spezialisten, die die mehrjährigen Sicherungsarbeiten begannen, im Zuge derer viele historische Wohnhäuser abgerissen werden mussten. In den Jahren 2010-2011 wurde der Besichtigungspfad gründlich saniert und modernisiert. Jetzt mit multimedialen Anlagen ist er eine große Touristenattraktion.

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