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Unterirdischer Besichtigungspfad

Die unterirdischen Gänge werden auch „Tausendjähriges Bestehen des polnischen Staates“ genannt.
Das verzweigte Netz aus Gängen unter der Glatzer Altstadt entstand im Zeitraum vom 13. bis 17. Jh., die Kellerräume und Gänge wurden von Kaufleuten zur Lagerung von Waren benutzt.

Glatz war schon früh ein bedeutendes Handelszentrum, da sich in der Stadt wichtige Handelswege aus ganz Europa kreuzten. Diese besondere Lage bot günstige Bedingungen für die Entwicklung des Handels in Glatz. Zahlreiche Kaufleute und Geschäfte waren in der Stadt angesiedelt. Die Waren, die verkauft und gehandelt wurden, lagerten in den bis zu 30m tiefen unterirdischen Kammern. Auf Grund der niedrigen Temperatur blieben alle Produkte sehr lange frisch und waren deshalb nicht nur im Glatzer Land, sondern entlang der ganzen Bernsteinstraße bekannt.  In den Kellern lagerten u.a. Fässer mit dem bekannten Glatzer Bier. Das Geheimnis des Geschmacks dieses besonderen Bieres verbarg sich in der Lagerung bei niedriger Temperatur. In Kriegszeiten wurden die unterirdischen Korridore zu Wehrzwecken genutzt und dienten als Zufluchtsort. Touristen können unterirdische Brunnen sowie Küchenherde besichtigen, die von den Bewohnern während des Krieges benutzt wurden.

Die bedrohte Stadt

Durch den Ausbau der Gänge entstand unter der Stadt ein verzweigtes Netz von Gängen auf  zwei oder drei Ebenen.  Die Keller unter den Gebäuden der Altstadt waren mit dem Rathaus verbunden, in dessen Erdgeschoss sich die Tuchhallen befanden. Dank der unterirdischen Korridore waren die Lagerräume mit den Waren leicht zugänglich. Als die Bewohner der Stadt vor ca. 800 Jahren begonnen, die Korridore zu  konstruieren, geschah dies ohne ausreichenden Kenntnissen bezüglich der Sicherung der unterirdischen Gänge. Man war der großen Gefahr nicht bewusst, welche die unprofessionell gebauten und ungesicherten Gänge für die Stadt bedeuteten. Dies führte dazu, dass in den 50er Jahren des 20.Jh. der größte Teil der Altstadt einsturzgefährdet war. Zahlreiche Fundamente sackten ab und Wände bekamen Risse; die unterirdischen Gänge wurden zur Gefahr für Bewohner und Stadt.


Forschen für die Rettung

Zur Rettung der einsturzgefährdeten Altstadt stellte man Spezialisten aus der Krakauer „Berg- und Glasereiakademie“, Höhlenforscher aus Warschau und Bergleute aus Waldenburg ein. Um die Gänge abzusichern, begannen im April 1962 mehrjährige Arbeiten, die leider zur Folge hatten, dass viele Gebäude von historischem Wert abgerissen werden mussten. Diese Häuser waren im Norden der Altstadt sowie in der Łukasiński Straße gelegen. Es gelang jedoch, einige Häuser und unterirdische Gänge unter dem Süd-, Ost- und Westteil der Altstadt abzustützen und glücklicherweise konnte auch der älteste Teil der Stadt erhalten bleiben. Des Weiteren ermöglichte man Touristen den Besuch in verschiedenen Ebenen und Gängen unter der Altstadt, in denen sich besondere Geheimnisse verbergen.
Der für Touristen zugängliche Teil ist beleuchtet und in einigen Seitengassen befinden sich historische Ausstellungen. Zu den wertvollsten Exponaten gehören u.a. eine unterirdische Bäckerei, ein Brunnen, Folterwerkzeuge, Hellebarde, Skelette und ein nachgebildeter Henker.

Wichtige Informationen

Der unterirdische Besichtigungspfad für Touristen ist 600m lang und führt von der Zawisza Czarny Straße bis zum Ausgang der Festung im Bereich der Grodzisko Straße. Die Gänge wurden am 4. Dezember 1976 für die Touristen zugänglich gemacht und gehören zu den interessantesten unterirdischen Gängen in ganz Polen. Der Entwurf der Strecke wurde im Jahre 1966 anlässlich des 1000jährigen Bestehens und der Taufe Polens vorbereitet. Dank dieses Datums werden diese Gänge „Tausendjähriges Bestehen des polnischen Staates“ genannt.

Wichtige Informationen: www.podziemia.klodzko.pl

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