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Museum des Glatzer Landes

Das Museum sollten alle Touristen, die nach Kłodzko kommen, besichtigen. Das Museum befindet sich im Barockgebäude des ehemaligen Jesuitenkonvikts. Der Bau wurde in der 2. Hälfte des 17. Jhs. begonnen und in der 1. Hälfte des 18. Jhs. beendet.

Das Konvikt (so wurde im 17/18 Jh. ein katholisches Internat bezeichnet) gehört zu den schönsten Gebäuden in der Stadt. Architekt und Leiter des Baus war der aus Prag geholte „kaiserliche Baumeister und Stuckateur” Carlo Lurago. Ein weiterer berühmter Architekt, der von den Jesuiten aus Italien „importiert“ wurde, war Andrea Carove und der Glatzer Baumeister Augustin Reinsberger. Das Gebäude diente immer Bildungszielen (mir kurzen Pausen während der schlesischen und napoleonischen Kriege). Nach dem 2. Weltkrieg war im Konvikt für kurze Zeit das Staatliche Repatriierungsamt, die Grundschule und die Allgemeinbildende Oberschule für Arbeiter. Im Jahr 1971 wurde das Gebäude in das Museum umgewandelt.

Das Museum wurde im Jahr 1963 eröffnet und gehörte der Stadt. Der erste Sitz war das Gebäude der ehemaligen Festungskommandantur in der Boleslaw Chrobry Straße 22, auch Kommandantenpalast genannt. Nach einigen Jahren wurde das Gebäude abgerissen, weil der größte Teil der Altstadt einsturzgefährdet war. Die Sammlungen wurden in das Renaissance-Herrenhaus in Jaszkowa Górna ausgelagert. Im Jahr 1971 bekam das Museum den neuen Sitz in der Ulica Łukasiewicza 4. In den Jahren 1976-1986 wurde das Konvikt ganz restauriert. Alle historischen Architekturelemente wurden erhalten (die Fassaden, die Raumaufteilung). Im Erdgeschoss, in dem ehemaligen Refektorium, entstand die Bibliothek, im ersten und zweiten Stock der Goldene Barocksalon, der Konferenzsaal, der zweigeschossige Konzertsaal mit Musikempore (ehemalige St. Aloysiuskapelle) und die Ausstellungssäle. Es wurde auch der neue Flügel für Lager und Arbeitsräume angebaut. Im Museumsgarten kann man das Lapidarium besichtigen. Im Kellergeschoss wurde das Labyrinth originaler 2-geschossiger Keller (bis 6m tief) aus dem Mittelalter erhalten, und saniert. Dies ist eine große Attraktion für Touristen.

Der neue Sitz des Museums des Glatzer Landes wurde im Dezember 1986 geöffnet. Das Museum sammelt hier Zeugnisse aus dem historischen Erbe der Kultur des Glatzer Landes. Des Weiteren werden Werke über die Geschichte veröffentlicht, Unterrichtsstunden abgehalten und man hat die Möglichkeit Konzerte, Vernissagen und Vorträge zu besuchen. Für wissenschaftliche Zwecke arbeitet das Museum mit einer Reihe von Institutionen und gesellschaftlich-kulturellen Organisationen, sowie Vereinen weltweit zusammen. Das Glatzer Museum dokumentiert und sammelt Ausstellungsgegenstände zu Themen der Geschichte, Ethnographie, Archäologie, Numismatik, Modellierung, Handwerk, Kunst und auch Naturobjekte aus der Region. Zu den größten Kollektionen gehören die Zinnsammlung, Glasausstellung, Münzsammlung, sowie die schlesischen Uhren, Malerei und Karten der Glatzer Landes.  

Das Museum realisiert ein reiches Regionalprogramm. Seit 1985 wird die Zeitschrift Hefte des Museums der Glatzer Landes herausgegeben. Es werden Werke über die Geschichte veröffentlicht (Zdroje Ziemi Kłodzkiej. Historia, przyroda, kultura, przyszłość – Kłodzko; Wrocław 2001, Marianna Orańska a Ziemia Kłodzka – Kłodzko 2010). Veröffentlicht wurden auch die Monographie Kłodzko, die Geschichte der Stadt (1998) und die Konferenzpublikationen.

Die Haussammlungen sind die schlesischen Uhren, die aus der Epoche der Industrialisierung Niederschlesiens stammen, und eine Sammlung des einzigartigen Glases aus den regionalen Glashütten. Es werden viele Themenausstellungen, Konzerte der bekannten polnischen und ausländischen Musiker und auch Vorträge und Vorlesungen über die Region organisiert.
Das Museum ist, dank der Bibliothek, ein wichtiges Informationszentrum über und für das Glatzer Land.

Die regelmäßigen Veranstaltungen des Museums sind heute fester Bestandteil des kulturellen Lebens der Stadt. Auf Initiative des Museums finden jährlich am letzten Maiwochenende die Gesteins- und Mineralienbörse und die Antiquitätenmesse statt. Jahr für Jahr nimmt das Museum an der Organisation des Kulturerbetages und der Festungstage teil. Im Veranstaltungskalender sind u.a. nächtliche Besichtigungen der Stadt vorgesehen. Präsentiert werden Episoden aus der Geschichte der Stadt. Für Kinder und Jugendliche werden regelmäßig der Sommer im Museum und die Ferien im Museum vorbereitet. Im Mai findet die Nacht im Museum statt. Während dieser Veranstaltung kann man das Museum besichtigen, an Theateraufführungen, Konzerten, Sonderausstellungen, multimedialen Präsentationen teilnehmen. Das ganze Jahr bietet das Museum die Museumsgespräche und Unterrichtsstunden zu historischen, kulturellen und stadtgeschichtlichen Themen an.

Eine große Attraktion ist der Innenhof mit Steinskulpturen, Fragmenten von historischen Steinmetzhandwerken und das Pflanzengrün, wo man ausruhen und über die Geschichte und Schönheit dieser Stätte nachdenken kann.

Interessantes
Über dem Haupteingang zum Museum befindet sich die Büste des Schutzpatrons des Konvikts – Aloysius Gonzaga, heiliggesprochen im Jahr 1726. Die Glatzer Jesuiten haben ihn zum Patron gewählt weil, er Schutzheiliger der Jugendlichen, besonders der Schüler und Studenten war. Am 21. Juni zum Patronatstag wurden im Konvikt festliche Gottesdienste abgehalten und die Räume speziell verziert. Die Zöglinge bekamen auch ausgesuchte Speisen.

Öffnungszeiten:
November-April
Dienstag-Mittwoch-Donnerstag-Freitag: 10.00-16.00 Uhr
Samstag-Sonntag: 11.00-17-00 Uhr
Mai-Oktober
Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag: 10.00-17-00 Uhr
Samstag und Sonntag: 11.00-17.00 Uhr

Die Bibliothek:
Mittwoch, Donnerstag und Freitag: 10.00-16.00 Uhr
 

 

Wichtige Informationen: www.muzeum.klodzko.pl

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57-300 Klodzko,
Pl. B.Chrobrego1
tel. +48 074 865 46 00
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